Technikfolgenabschätzung in Energielandschaften

Agentenbasierte Modellierung von Energiekonflikten

  • Jürgen Scheffran Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC), Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN), Institut für Geographie, Universität Hamburg
  • P. Michael Link Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC), Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN), Institut für Geographie, Universität Hamburg
  • Mostafa Shaaban Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC), Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN), Institut für Geographie, Universität Hamburg
  • Diana Süsser Institut für Geographie, Universität Hamburg
  • Jinxi Yang National Center for Climate Change Strategy and International Cooperation

Abstract

Verglichen mit den Risiken und Konflikten des fossil-nuklearen Zeitalters erscheinen die erneuerbaren Energien in einem überwiegend positiven Licht. Allerdings schafft die Transformation zu einer kohlenstoffarmen Energieversorgung neue Energielandschaften, die einen hohen Bedarf an Landflächen mit sich bringen – was ebenfalls Energiekonflikte provozieren kann. Um derartige Konflikte zu mindern und die Akzeptanz der Bevölkerung zu gewinnen, kann Technikfolgenabschätzung einen Beitrag leisten, wenn sie sich auf räumliche agentenbasierte Modelle stützt. Diese Modelle repräsentieren die Entscheidungen von Stakeholdern über Energiealternativen, deren dynamische Interaktionen sowie daraus resultierende Landnutzungsoptionen und Energiepfade. Als Fallstudie dient Norddeutschland, wo Landwirte und Gemeinden als lokale Akteure der Energiewende agieren.

Veröffentlicht
18.12.2017
Zitationsvorschlag
SCHEFFRAN, J.; LINK, P. M.; SHAABAN, M.; SÜSSER, D.; YANG, J. Technikfolgenabschätzung in Energielandschaften. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, v. 26, n. 3, p. 44-50, 18 dez. 2017.