Ethische und rechtliche Bewertung von Maßnahmen der polizeilichen Drohnenabwehr

Grundrechtsschutz im staatlichen Sicherheitshandeln

Schlagworte: drone defence, police, civil rights, ethics, technology assessment

Abstract

Die zunehmende Nutzung von unbemannten Flugsystemen (Unmanned Aerial Vehicles [UAV] – nachfolgend: Drohnen) birgt neue Gefährdungspotenziale für die zivile Sicherheit. Eine Drohne kann von einem Hobbypiloten genutzt werden, um Luftaufnahmen zu machen, sie kann aber auch gefährliche Spreng- oder Giftstoffe transportieren. Nicht zuletzt können Drohnen eine Gefahr darstellen, indem sie (unbeabsichtigt) abstürzen oder (gezielt) zum Absturz gebracht werden. Als Antwort auf diese Bedrohungslagen reagieren öffentliche und private Einrichtungen mit der Entwicklung von Drohnenabwehrsystemen für den zivilen Bereich. Der Beitrag soll die Folgen des Einsatzes von Drohnenabwehrsystemen durch die Polizei aus ethischer und rechtlicher Perspektive bewerten. Im Vordergrund stehen dabei die Überwachungspotenziale des Systems und die Abwägung von Risiken der Drohnenabwehr in Hinsicht auf den verfassungsrechtlichen Grundrechtsschutz.

Veröffentlicht
11.12.2018
Zitationsvorschlag
HEESEN, J.; SCHUSTER, S.; ARZT, C. Ethische und rechtliche Bewertung von Maßnahmen der polizeilichen Drohnenabwehr. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, v. 27, n. 3, p. 32-37, 11 dez. 2018.