Partizipative Foresight für die Technikfolgenabschätzung

Hin zu einem evaluationsgestützen Ansatz für die Wissens-ko-Generierung

  • Mahshid Sotoudeh ITA – Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • Niklas Gudowsky ITA – Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Abstract

Technikfolgenabschätzung (TA) verwendet häufig vorausschauende  Methoden, um sozio-technische Entwicklungen und deren Auswirkungen  zu antizipieren und daraus Empfehlungen für Politik und Gesellschaft  abzuleiten. In den letzten Jahren wurden zunehmend partizipative  Methoden eingesetzt, um die Erwartungen der Gesellschaft bezüglich Zukunftstechnologien zu identifizieren. In diesem Zusammenhang haben mehrere TAProjekte eine partizipative Foresight-Methode entwickelt,  angewandt und angepasst, um Bürgerinnen und Bürger sowie  andere Akteursgruppen über einen standardisierten Prozess in die Mitgestaltung von Forschungs- und Innovationsagenden einzubeziehen: die multiperspektivische und mehrstufige CIVISTI-Methode (Citizens’ Visions on Science, Technology and Innovation). Im Laufe der letzten zehn Jahre haben etwa 560 Laien ohne spezielle Kenntnisse über Technologie  und Innovation und 610 Fachleute an diesen Prozessen der Wissens-  ko-generierung teilgenommen. In diesem Beitrag nutzen wir unsere  Erfahrungen mit dieser Methode, um Kriterien für die Bewertung  von Wissens-ko-Generierung und wechselseitigem Lernen in partizipativen  Foresight-Prozessen innerhalb der TA abzuleiten.

Veröffentlicht
02.07.2018
Zitationsvorschlag
SOTOUDEH, M.; GUDOWSKY, N. Partizipative Foresight für die Technikfolgenabschätzung. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, v. 27, n. 2, p. 53-59, 2 jul. 2018.

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