07.02.2019

Call for Abstracts: „Energiezukünfte: wissen, beraten, gestalten“

TATuP-Thema in Heft 3/2019. Abgabetermin für Ihr Abstract: 19. März 2019

Mit dem Ziel einer langfristigen Reduktion von Treibhausgasen nahe Null bis zum Jahr 2050 steht eine Transformation des Energiesystems national und global auf den Agenden wissenschaftlicher Forschung und politischer Entscheidung. Zentrale Triebfeder für den avisierten Umbau des Energiesystems ist die Problematik der anthropogen verursachten Erderwärmung und des Klimawandels.

Die deutsche Energiewende verdeutlicht in einem besonderen Maße den soziotechnischen Charakter von Energiesystemen. Sie ist gekennzeichnet durch ambitionierte, prima facie technische Ziele wie bspw. den Ausstieg aus der Kernenergie, die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und die Senkung des Primärenergieverbrauchs. Die Aufgabenstellung der Transformation des Energiesystems kann dabei allerdings nicht nur nach Maßgabe technisch-ökonomischer Machbarkeit bewertet werden. Die angestrebte Energiewende wird ohne Zustimmung der Bevölkerung kaum umzusetzen sein, da die Rückversicherung durch den Bürger in einer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist und privates Entscheidungsverhalten den Transformationserfolg in erheblichen Maße mitbestimmt. Der Umbau des Energiesystems ist zudem eine Operation „im laufenden Betrieb“ und muss unter Aufrechterhaltung eines möglichst vollständig funktions- und leistungsfähigen Systems vonstattengehen. Damit ist das Ziel recht eindeutig vorgegeben – die Wege dahin bleiben aber vielfältig und stellen eine zentrale Herausforderung u.a. für die Wissenschaft dar...

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Gastherausgeber und -herausgeberin dieses TATuP-Themas
Dirk Scheer, Witold Roger Poganietz und Lisa Nabitz (alle ITAS, KIT)