09.01.2019

TATuP zu zivilen und militärischen Drohnen

Unbemannte und zunehmend autonome Flugsysteme erobern den Luftraum. TATuP 3/2018 beschäftigt sich mit möglichen Pfaden der Technikentwicklung, ihren Akteuren und mit der Notwendigkeit eines rechtlichen Rahmens für aktuelle und zukünftige Einsatzfelder.

Sogenannte „Drohnen“ kommen heute in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Die Entwicklung autonomer Waffensysteme hat für immer mehr Staaten eine hohe Priorität. Die UN und Menschenrechtsorganisationen warnen bereits vor potenziell katastrophalen Konsequenzen. Ein großes Potenzial entfalten Drohnen aber auch im zivilen Bereich. Als Fortbewegungsmittel, in der Landwirtschaft oder zum Transport kleinerer Lasten für die sogenannte „letzte Meile“ werden sie heiß diskutiert.

Welches sind voraussichtliche Pfade der weiteren Technikentwicklung? Wer sind ihre Akteure und welche Interessen verfolgen sie? Wo liegen zukünftige Einsatzfelder und wie entwickelt sich der rechtliche Rahmen für zunehmend autonome Flugsysteme? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die aktuelle TATuP 3/2018 „Drohnen in ziviler und militärischer Nutzung“. THEMA-Herausgeber sind Karsten Weber (OTH Regensburg), Bernhard Rinke (Universität Osnabrück) und Christian Alwardt (Universität Hamburg).

Das INTERVIEW beschäftigt sich mit Technikfolgenabschätzung außerhalb des europäischen Kontexts. Poonam Pandey, Wissenschaftlerin am Indian Institute of Science in Bangalore (Indien), berichtet über ihre Perspektive auf eine verantwortliche Technikentwicklung in den Bereichen Gesundheit, Energie und Landwirtschaft. Außerdem in der Winterausgabe von TATuP: Soziologische Perspektiven auf das Gesundheitssystem hinsichtlich Arzneimittelrückständen im Trinkwasser und E-Health sowie Rezensionen, Tagungsberichte und Neuigkeiten aus der TA-Community.

Zur Ausgabe 3/2018 „Drohnen in ziviler und militärischer Nutzung“