Öffnung für alle

Einlösung oder Erosion des Projekts moderner Wissenschaft?

Abstract

Der Buchdruck ermöglichte die Ausdifferenzierung eines modernen Wissenschaftssystems, das in kognitiver Hinsicht auf Offenheit orientiert ist. Die Mertonschen Normen können als Selbstreflexion dieser Orientierung an Offenheit interpretiert werden. An ihnen wird sichtbar, dass sich die zeitliche und sachliche Offenheit der Wissenschaft paradoxerweise durch ihre soziale Schließung als Profession vollzieht. Diese Professionsgrenze wissenschaftlicher Praxis wird durch Open Science
in Frage gestellt.

Veröffentlicht
15.08.2017
Ziterweise
DICKEL, Sascha. Öffnung für alle. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 1-2, S. 55-59, Aug. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=33>. Datum des Zugriffs: 22 Nov. 2017. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.55.