Open Science und Citizen Science als symbiotische Beziehung?

Eine Gegenüberstellung von Konzepten

Abstract

In diesem Artikel werden Kernzuschreibungen von Open Science und Citizen Science in der europäischen Wissenschaftspolitik analysiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Beide Konzepte postulieren und forcieren eine zukünftige Öffnung von Wissenschaft – wobei die Open-Science-Politik vor allem auf den Prozess von Wissenschaft abhebt, während bei der Konzeptualisierung von Citizen Science die Akteure und ihre Interaktionen stärker im Vordergrund stehen. Beiden Ansätzen
gemeinsam ist der Anspruch an einen transparenten Forschungsprozess und frei zugängliche Forschungsergebnisse. Es gibt Synergien, was die Einbindung von Bürgerinnen und Bürger sowie die Zugänglichkeit von Forschungsergebnissen und -prozessen angeht. Risiken bestehen, wenn Citizen Science lediglich instrumentalisiert wird, ohne Bürgerinnen und Bürgern eine echte Teilhabe zu ermöglichen.

Veröffentlicht
15.08.2017
Ziterweise
VOHLAND, Katrin; GÖBEL, Claudia. Open Science und Citizen Science als symbiotische Beziehung?. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 1-2, S. 18-24, Aug. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=21>. Datum des Zugriffs: 22 Nov. 2017. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.18.